mischa käser
Aspekte der Freien Improvisation: 11.2. - 2.6.2007
 
   
 
 
 

 

Aspekte der Freien Improvisation

vom Potential einer musikalischen Geste
In der kleinsten musikalischen Geste schlummert oft im Keim eine ganze Oper.
Wird ein wacher Geist das Mögliche hörend erkennen und mit leidenschaftlichem Geschick die bezauberndsten Klänge und phantastischsten Welten schöpfen?
In unserer Reihe „Aspekte der Freien Improvisation“ suchen wir mit unseren Gästen und dem Publikum neue Wege der Auseinandersetzung mit musikalischen Grundfragen.

Hansjürgen Wäldele, Nicolas Rihs und Gäste

 

1. Matinee:

Hansjürgen Wäldele, Nicolas Rihs und Mischa Käser
Musikakademie, Haus Kleinbasel, Rebgasse 70, 4058 Base
Sonntag, 11. Februar 2007, 11.00 – 12.30 Uhr

 

 

Mischa Käser
• geboren 1959 in Zürich
• erste Kompositionen im Kindesalter und das Gefühl, die Welt musikalisch erfahren zu können
• Gitarrenstudium in Winterthur (1978-1982)
• Kompositionsstudien bei Hans-Ulrich Lehmann in Zürich (1985-1989) und Roland Moser in Basel (1985-1989)
• Lautenstudium in Basel an der Schola Cantorum (1987-1989)
• ab 1990 erste Erfahrungen als Theatermusiker und Theaterkomponist, später Regisseur eigener Theater- und Musiktheaterprojekte
• Mitbegründer verschiedner Ensembles, zuletzt des Improvisationstrios III-VII-XII, wo er als Vocalist mitwirkt
• Mischa Käser lebt seit 1985 als Komponist, Regisseur, Musiker und Gitarrenlehrer in Zürich
• Kompositorische Schwerpunkte: Vocalmusik, Kammermusik

Preise
1992 Preisträger des Zürcher Werkjahres
1996 Conrad Ferdinand Meyer Preis
1998 Prix International de Composition musicale „Reine Marie José" 1. Preis für das Orchesterstück "Ordouble“
2004 1. Preis der Schweizerischen Autorengesellschaft SSA für transdisziplinäres Schaffen für das Projekt SOUNDING SCULPTURES
2004 Kompositionspreis des Kantons Zürich

Theater- und Musiktheaterprojekte
1993 Stimmen am Rande (Gessnerallee)
Uraufführung des Kammerspiels „Im Herbst da reiht der Feenwind – Mitteilungen aus der Isolation“ (Texte schizophrener Dichter)
1995 Muthalis (Rote Fabrik)
eine Performance für 3 gebärdesprechende Gehörlose, 3 Tänzer und 3 Musiker
1997 Nettchen (Walserwoche in Biel)(Opernhausstudio in Zürich)
ein mikrodramatisches Singspiel nach Robert Walser für die Oberwalliser Spillit,zwei Schauspielerinnen, einen Schauspieler, Sopran und Tenor.
2000 Herzgewächse – Es dünkt mein Herz mich lang chli färn
(Rote Fabrik und Gastspiel im Stadttheater Basel)
für 3 Stimmen, Kontrabass, Schlagzeug, Breakdancer, mechanische Tiere und Tonband
1999-02 7 Bagatellen – Abgesang
für 2 Schauspieler, 1 Schauspielerin, 1 Kind und 3 Musiker
2002-04 SOUNDING SCULPTURES
eine musiktheatralische installation (Haus Konstruktiv) für 3 schauspieler, 3 tänzer, 3 soprane, 5 musiker, 3 statistinnen, 1 chor, und 100 mechaninsche Tiere

 

4 Matineen: Musik, Reflexion & Diskussion
Musikakademie, Haus Kleinbasel, Rebgasse 70, 4058 Basel
Sonntag, 11.00 – 12.30 Uhr

11. Februar 2007mit Mischa Käser:
18. März 2007 mit Matthias Schwabe:
Sichtbare Musik (visual music)
29. April 2007 mit Sylwia Zytynska: Geste(r)n und Morgen
13. Mai 2007 mit Peter Baumgartner: Kritik der Geste

 

1 Soiree: 4 Porträts
Gare du Nord, im Badischen Bahnhof, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel
Samstag, 2. Juni 2007

18.00 1. Porträt (genaue Angaben folgen)
19.00 2. Porträt
20.00 3. Porträt
21.00 4. Porträt

Mischa Käser – Stimme, Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs - Fagott, Matthias Schwabe – Klavier, Sylwia Zytynska – Schlagzeug, Peter Baumgartner – Powerbook

 

20.-/10.-* pro Matinee, 30.-/20.-/10.-* Soiree, 80.-/60.-/40.-* alle Matineen inkl. Soiree

*Ermässigung für SchülerInnen und StudentInnen bis 25 Jahre
Der Eintritt gilt für alle 4 Porträts am 2. Juni

 

 

Herzlichen Dank der Musik-Akademie der Stadt Basel - Allgemeine Musikschule (Freie Kurse), dem Fachausschuss BS/BL Musik, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, dem Migros Kulturprozent, der Kulturstiftung Winterthur, der Artephila Stiftung für ihre Unterstützung !

 

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frühere Veranstaltungen:

 

14. Dezember 2003
Matthias Arter
Ensemble: Ist ein Solist einsam? Verderben viele Köche den Brei?

25. Januar 2004
Rudolf Lutz
Idiom und Freiheit: Von stilistischen Einschränkungen und einigen illusionären Visionen.

14. März 2004
Alfred Zimmerlin
Plan: Theoriebildung in der Improvisation. Beobachtungen an den Wurzeln
der Musik.

25. April 2004
Walter Fähndrich
Halt und Makel: Gibt es objektive Qualitätskriterien für Musik?
Kann eine Improvisation "scheitern"?

6. Juni 2004
John P. MacKeown
Spiel: Der Homo ludens in der Musik. Eine etwas verspielte Musikgeschichte

16. Januar 2005
Peter K Frey
Improvisierte Musik im Internet
: Möglichkeiten dieses Mediums für die improvisierte Musik

27. Februar 2005
Marianne Schuppe
An den Rändern der Sprache:
vom Spiel mit Bedeutungen

22. Mai 2005
Christoph Schiller
Präparieren, Manipulieren: die Bedeutung der sogenannten Klangforschung in der improvisierten Musik

19. Juni 2005
Lukas Rohner
Mehrstimmiges Blasen: Begegnungen von Mehrklängen auf Oboe und Fagott mit neuerfundenen Tastenblasinstrumenten

12. Juni 2005
“Faites vos Jeux”
Nocturne-Konzert: Peter K Frey
- Kontrabass, Marianne Schuppe - Stimme, Christoph Schiller - Klavier, Lukas Rohner - Tastenblasinstrumente, Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs - Fagott

22. Januar 2006
Urban Mäder
Es gibt nur Improvisation

12. Februar 2006
Philippe Micol
Improvisation: Die Kraft der Freiheit

26. März 2006
Michel Seigner
"Freie Improvisation"- Ein irreführender Begriff

7. Mai 2006
Hans-Jürg Meier
Formale Verpflichtungen aus dem Moment

1. Juni 2006
Nocturne-Konzert
vo
n und mit: Hans-Jürg Meier – Blockflöten, Hansjürgen Wäldele - Oboe, Philippe Micol – Klarinette/Saxophon, Nicolas Rihs - Fagott, Michel Seigner – Gitarre/Electronics, Urban Mäder – Klavier

 

 

 

 

 

 
Hansjürgen Wäldele 0(049)7626 1041 Entfernen Sie bei der Email-Adresse die Tiefstriche (Underscores) am Anfang und am Schluss
 
Entfernen Sie bei der Email-Adresse die Tiefstriche (Underscores) am Anfang und am Schluss Nicolas Rihs 0(041)32 / 322 17 53
   
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Stand: 04.02.2007