3. Matinee mit Michel Seigner
22.1.-1.6.2006 Wie "frei" ist Freie Improvisation? 4 Matineen + 1 Nocturne
 
   
 
 
 

vom Potential einer musikalischen Geste
Aspekte der Freien Improvisation

 

Wie „frei“ ist Freie Improvisation?
Wo mündet Freiheit in Beliebigkeit?
Von der Kraft der Grenzen und der Lust ihrer Beschreitung.

 

3. Matinee mit Musik, Reflexion und Diskussion

Sonntag, 26. März 2006, 11.00 - 12.30 Uhr
Musik-Akademie Basel "Haus Kleinbasel", Rebgasse 70, 4058 Basel

Hansjürgen Wäldele, Nicolas Rihs und Michel Seigner

 

Wie frei ist Freie Improvisation?

Vortrag von Michel Seigner, gehalten am 26.03.2006, an der Musik-Akademie Basel, im Rahmen der Veranstaltung "Aspekte der Freien Improvisation".

 

Zum Begriff "Freie Improvisation"
 
Bekanntlich entstand der Begriff in den 60er-Jahren, als Cool Jazz vom Free Jazz
abgelöst wurde. (Ornette Coleman gebrauchte den Begriff "Free Jazz" 1960 als programmatischen Titel für eine seiner Schallplatten). Das Wort frei stand für die Abgrenzung von der traditionellen Improvisation und bedeutete, nicht länger an Beat, Chorus und tonale Harmonik gebunden zu sein.
Mittlerweile hat sich die Freie Improvisation zu einer autonomen Form der Musikausübung entwickelt, bar der Tabus, die zu Zeiten des Free Jazz noch herrschten. (Zum Beispiel grenzte es damals an Blasphemie, einen Dur-Dreiklang zu spielen).
 
Zieht man in Betracht, wie weit sich die Praxis der Freien Improvisation von derjenigen der 60er-Jahre entfernt hat, müsste sie eigentlich längst einen anderen Namen tragen.
Ein Begriff, der mein persönliches Verständnis von Improvisation besser umschreibt, ist Instant Composing. Auch er existiert bereits seit den 60er-Jahren. Er wurde in der niederländischen Szene um Mischa Mengelberg geprägt. Leider lässt er sich nicht auf elegante Weise ins Deutsche übertragen.
 
 
Doch zurück zur eigentlichen Frage:
"Wie frei ist Freie Improvisation?"

 
Tatsächlich halte ich den Begriff "Freie Improvisation" für irreführend; nicht das Wort Improvisation, sondern das Wort frei.
 
Allzu oft wird unter frei bzw. Freiheit verstanden, beliebig und absichtslos den gerade auftauchenden Impulsen und Einfällen zu folgen.
Eine Vorstellung, der ich häufig begegne, wenn ich Leuten, die mich fragen, was für Musik ich denn mache, sage, ich würde frei improvisieren. Viele halten Freie Improvisation für eine frisch-fröhlichen Klanglotterie.
Hat diese Vorstellung von Freiheit tatsächlich mit "Freier Improvisation" zu tun?
 
Im weiteren impliziert der Begriff das Vorhandensein einer unfreien Improvisation.
Müsste man dann einen Thelonious Monk, einen Charlie Parker oder einen Lennie Tristano als unfreie Improvisatoren bezeichnen?
 
Schliesslich suggeriert der Begriff, Musiker, die andere Formen der Musikausübung praktizieren, besässen weniger oder gar... keine Freiheit.
Auch das wäre zu hinterfragen.
 
 
Wie eigentlich wird Freiheit definiert
 
"Wie frei ist Freie Improvisation?" ist eine ziemlich tückische Frage. Die Versuchung war gross, einfach davon auszugehen, was ich persönlich für frei bzw. unfrei erachte. Doch gleichzeitig weckte sie die Neugierde, ob eine – zumindest in den Grundzügen – übereinstimmende Definition von Freiheit aufzufinden sei.
 
So habe ich denn Literatur, Enzyklopädien, und Wörterbücher durchgekämmt. Es war schwindelerregend. Freiheit ist ein erschreckend komplexer - und streitbarer - Begriff, zu dem sich tausende von grossen Geistern - Deterministen und Indeterministen - über Jahrtausende hinweg in unterschiedlichsten Kontexten teilweise kontrovers, teilweise übereinstimmend geäussert haben.
 
Doch schliesslich liess sich eine Definition herausfiltern, über die sich die neuzeitliche Philosophie in den Grundzügen einig zu sein scheint.
Reduziert auf das, was mir in Zusammenhang mit unserer Fragestellung relevant erscheint, lautet sie folgendermassen:
 
Generell:
"Unabhängigkeit von äusserem, innerem oder durch Menschen oder Institutionen bedingtem Zwang." Meyers Lexikon
 
Spezifischer: die Definition der Willensfreiheit
"Sie bezeichnet die genuine Fähigkeit des Menschen, willentlich zu handeln, d.h. zwischen Alternativen wählen und eine Entscheidung treffen zu können."
Duden, Philosophisches Wörterbuch
 
Wenn ich nun im Folgenden versuchen möchte, die Frage "Wie frei ist Freie Improvisation?" an dieser Definition zu messen, muss ich einsehen, dass ich damals - im August letzten Jahres – als ich,  sogenannt frei von der Leber weg, einen Einführungstext zum Thema verfasste, von einer  Prämisse ausging, die dieser Definition  von Freiheit nicht standhält. Der Haken lag in folgender Behauptung:
 
"Improvisierend aus einem im Moment vorhandenen Material ein Gericht zu kochen, einen Unterschlupf zu bauen, eine Musik zu gestalten; wie viel ist frei bei solcher Tätigkeit? Allenfalls der Umstand, keinem Kochrezept, keinem Bauplan, keiner Partitur zu folgen. Der Rest jedoch bedeutet gebunden zu sein, an ein vorhandenes Material und eine Absicht, die Absicht auch dann bleibt, wenn sie darin besteht absichtslos zu sein."
 
Falsch war die Prämisse insofern, als ich Gebundensein mit Unfreiheit gleichsetzte. Denn an eine Absicht gebunden zu sein gälte nur dann als unfrei, wenn mir nicht die Wahl offen stünde, diese Absicht auch wieder zu verwerfen, sie also aus innerem Zwang heraus "zwanghaft" in Tat umsetzen müsste. Ebenso steht es mir letztlich frei – immer vorausgesetzt ich bin nicht zwanghaft veranlagt - ein vorhandenes Material als verbindlich oder als unverbindlich zu betrachten.
 
Hinzu kommt, dass -  gemäss der Definition von Willensfreiheit – Absicht geradezu Voraussetzung für freies Handeln ist. Unabsichtliches Handeln, zum Beispiel wenn ich jemandem unabsichtlich auf die Füsse trete, ist eine Handlung, die ich weder gewählt noch willentlich vollzogen habe und somit keine freie Handlung.
 
Ich bin also einer verbreiteten Auffassung aufgesessen, sich zu binden oder etwas als verbindlich zu betrachten sei zwangsläufig mit Unfreiheit gleichzusetzen.
Über frei oder unfrei entscheidet lediglich die Frage, ob mir die Wahl offen steht, mich zu binden oder es eben nicht zu tun.
 
Jetzt könnte man natürlich einwenden, wer sich binde, schränke seine Freiheit in hohem Masse ein.
Dazu eine Episode, die John Cage in "Silence" erzählt: "Unlängst sagte eine Schülerin, die versucht hatte, eine Melodie aus nur drei Tönen zu komponieren "Ich fühlte mich eingeengt." Hätte sie sich mit den drei Tönen – ihrem Material – befasst, sie hätte sich nicht eingeengt gefühlt."
 
Der Philosoph Peter Bieri fasst in seinem Buch "Das Handwerk der Freiheit" die Frage nach der Freiheit des Handelnden folgendermassen zusammen:
"Das Ausmass, in dem er frei ist, ist das Ausmass, indem er das, was er will, in die Tat umsetzen kann."
 
 
Lässt sich nun anhand vorangegangener Definitionen etwas über den Freiheitsgrad improvisierter Musik aussagen?
 
In diesem Zusammenhang stellen sich mir folgende Fragen:
1.     Bin ich als freier Improvisator inneren oder äusseren Zwängen ausgesetzt, und worin könnten diese bestehen?
2.     Erlaubt mir die Freie Improvisation zwischen Alternativen zu wählen und zu entscheiden? Aber auch grundsätzlicher: Bin ich in der Lage zu entscheiden?
3.     Bin ich in der Lage, das, was ich will - also eine Absicht - in die Tat umzusetzen?
 
 
Zur 1. Frage:
Bin ich inneren oder äusseren Zwängen ausgesetzt, und worin könnten diese bestehen?
 
Um die Dinge nicht allzu sehr zu verkomplizieren, gehe ich mal davon aus, dass improvisierende Musikerinnen und Musiker  keine Zwangsneurotiker sind, also grundsätzlich keinen inneren Zwängen unterworfen sind (wobei sich natürlich nicht ausschliessen lässt, dass der eine oder andere Zwang durchaus vorhanden sein kann).
Äusserer Zwang jedoch ist vorstellbar. Dieser könnte z.B. in einer Publikumserwartung bestehen, der ich gegen meinen Willen versuche gerecht zu werden, da ich von meinen Konzerten leben möchte bzw. muss.
Ein anderer äusserer Zwang könnte auch die Tatsache bedeuten, dass Konzertorganisatoren nicht selten Gruppen zusammenwürfeln, deren Zusammenstellung nicht meinen Wünschen entspricht, es mir aus finanziellen Gründen jedoch nicht frei steht, abzusagen.
Inwieweit solche Faktoren äusseren Zwangs ins Gewicht fallen, kann ich nicht beurteilen, da es nie meine Absicht war, von meinen Konzerten leben zu können. Jedenfalls wird niemand, dem es in erster Linie darum geht, von seiner Musik leben zu können, die Freie Improvisation wählen.
 
Ein weiterer Faktor äusseren Zwangs könnte darin bestehen, dass allein der Begriff "Freie Improvisation" gewisse Freiheiten ausschliesst oder einschränkt. Wie auch immer ich mich anstrenge, ich komme auf nichts, was angesichts der heutigen Auffassung von Freier Improvisation als freiheitsbegrenzend bezeichnet werden könnte.
 
 
Zur 2. Frage:
Erlaubt mir die Freie Improvisation, zwischen Alternativen zu wählen und zu entscheiden? Aber auch grundsätzlicher: Bin ich in der Lage zu entscheiden?
 
Die Definition der Willensfreiheit setzt voraus, dass mir die Wahl zwischen Alternativen offen steht.
Doch woher eigentlich stammen die Alternativen, die mir allenfalls zur Wahl stehen?
 
Es sind dies die Produkte meiner Intuition und meines Vorstellungsvermögens: Alles in allem mein Ideenreichtum. Die Anzahl und die Qualität der Alternativen, die mir zur Wahl stehen, ist somit abhängig von der Kreativität, über die ich in einem jeweiligen Moment des Spielens verfüge, aber auch davon, was in diesen Momenten musikalisch gerade stattfindet. Kreativität wiederum setzt Offenheit, Flexibilität und Risikobereitschaft voraus. 
 
Solange ich inspiriert bin, über Ideenreichtum verfüge, bin ich frei zu wählen, nicht nur womit ich auf  eine sich stets verändernde Situation reagiere, sondern auch worauf, wann und ob ich reagiere. Dies ist die Voraussetzung dazu, überhaupt gestalten bzw. mitgestalten zu können.
Eng wird es dann, wenn mir nichts mehr einfällt, denn dann bin ich der Freiheit beraubt, das zu tun, was ich eigentlich vorhatte, nämlich Musik zu machen.
Natürlich könnte ich noch weiterhin Töne produzieren... aber was hätte das mit Musik zu tun?
 
Das Ausmass, in dem mir offen steht, zwischen Alternativen zu wählen, ist also abhängig vom Ausmass meiner Kreativität.
 
 
Zur Frage der Entscheidungsfähigkeit:
 
In Zusammenhang mit Improvisation die Frage zu stellen, ob zu entscheiden mir erlaubt ist, bzw. ob ich dazu in der Lage bin,  scheint mir hinfällig.
 
Improvisation ohne die Fähigkeit, zu entscheiden, bzw. Entscheidungen selbständig treffen zu können, ist nicht denkbar.
Doch die musikalische Improvisation setzt - auf Grund ihrer Zeitgebundenheit – eine spezifische Art von Entscheidungsfähigkeit voraus:
 
Angenommen, ich bin zwar kreativ, jedoch ein Zauderer, unfähig mich innert nützlicher Frist zwischen zwei oder mehreren Einfällen zu entscheiden, so würde mich das letztlich zum Verstummen bringen.
Denn während der Zeit, die ich benötigte, um mich zu entscheiden, ist der musikalische Prozess längst weitergelaufen, und das, was zu spielen ich mich schliesslich entscheide, steht in keinem Kontext mehr zum aktuellen Geschehen. Mein Einfall ist überfällig geworden.
In der Improvisation ist die Frage, wie schnell ich in der Lage bin zu entscheiden, mitbestimmend für den Grad meiner Freiheit. Ein Faktor, der z.B. in der Komposition
nicht massgebend wäre.
 
 
Noch etwas zum Tempo
 
Durch den Versuch, einer Antwort auf die Frage "Wie frei ist Freie Improvisation?" auf die Spur zu kommen, könnte der Eindruck entstehen, beim frei Improvisieren würde behutsam erst alles abgewägt und schliesslich in die Tat umgesetzt. Alles sei permanenter Kontrolle unterworfen.
Natürlich ist das Gegenteil der Fall: Entscheidungs- und Willensakte, bewusste und unbewusste, häufen und überlagern sich beinahe reflexartig in Sekundenbruchteilen; ein hoch komplexer Prozess, in dem sich manche Absicht nicht erfüllt, manches einfach geschieht; deus ex machina im Guten wie im Schlechten.
 
 
Zur 3. Frage:
Bin ich in der Lage, das was ich will - also eine Absicht - in die Tat umzusetzen?
 
Wie weit ich in der Lage bin, meine Absichten in die Tat umzusetzen, hängt – mal abgesehen von den grundsätzlichen Grenzen, die mein Instrument mir setzt - von meiner Instrumentaltechnik ab. Sie bestimmt das Ausmass meiner Handlungsfreiheit.
 
Doch hier beisst sich die Katze in den Schwanz:
Im Bewusstsein, dass ich auf meinem Instrument nicht alles kann (geschweige denn aus dem Moment heraus), werde ich - im günstigen Fall - unter meinen musikalischen Einfällen jene auswählen, die meine Technik mir erlaubt zu realisieren. D.h. meine Wahlfreiheit wird stets auch davon bestimmt sein, wovon ich glaube bzw. hoffe, es in die Tat umsetzen zu können.
 
 
Schliesslich der Versuch einer Antwort auf die Frage:
"Wie frei ist Freie Improvisation?"
 
Die Rahmenbedingungen der Freien Improvisation lassen sich – wie mir scheint – durchaus als frei bezeichnen. Von äusseren Zwängen durch Menschen oder Institutionen zu reden, schiene mir wehleidig.
Auch setzt das heutige Verständnis von Freier Improvisation - anders als noch damals im Free Jazz - weder stilistische noch irgendwelche andere Vorgaben, die meine musikalische Freiheit einschränken würden.
 
Grundsätzlich bin ich als frei improvisierender Musiker also autonom.
Doch wie weit mein freies Improvisieren den Kriterien von Wahlfreiheit, Willensfreiheit und Handlungsfreiheit standhält, darüber entscheiden weitgehend meine höchst individuellen Eigenschaften.
 
Deshalb lautet mein Fazit:
Die Freie Improvisation ist so frei, wie das Spielverhalten der Musikerinnen und Musiker frei ist, die sie ausüben.
 
Oder eher mathematisch ausgedrückt:
Freie Improvisation ist so frei wie die Summe der Freiheit jener, die sie ausüben.
 
Kurz noch etwas zum Untertitel dieser Veranstaltung:
Wann mündet Freie Improvisation in Beliebigkeit?
 
Bereits die Fragestellung impliziert, dass Beliebigkeit nicht mit Freiheit gleichzusetzen ist. Beliebigkeit stellt sich dann ein, wenn ich spiele, ohne eigentlich etwas zu wollen. Und da ich eigentlich gar nichts will, gibt es auch keine Wahl zu treffen, geschweige denn etwas zu entscheiden. Unter Umständen will ich sogar etwas: Zum Beispiel etwas ausprobieren, doch das ist nicht das selbe, wie Musik machen wollen. Das Resultat ist Orientierungs- und Richtungslosigkeit. Was wiederum zur Folge hat, dass sich keine Zusammenhänge, keine übergeordnete Form, keine Stringenz einstellen können. Alles bleibt unverbindlich, und dies für die Mitspieler in gleichem Masse wie für die Zuhörer.
 


Michel Seigner

1946. Komponist , Sounddesigner und Gitarrist.
Autor von Bühnenmusik und Musiktheater an Bühnen in Zürich, Paris, Milano, Freiburg i.Brg.
1977-1986 Musikalischer Leiter des Teatro del Sole, Milano.
Autor zahlreicher Filmmusiken (CH/D), u.a. für "Schwarzfahrer" (Academy Award 1994 for best short film).
Klangkonzepte, Musik und Sounddesign für interaktive Räume (Audiovisuelle Environments und CD-Rom). Lehrtätigkeit auf dem Bereich Musik und Sound an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Zürich (Studienbereich Neue Medien) seit 1998.
Internationale Konzerttätigkeit als improvisierender Musiker, vorwiegend mit dem Trio KARL ein KARL
.

 

 

weitere Veranstaltungen:

 

4 Matineen: Musik, Reflexion und Diskussion
Allgemeine Musikschule Haus Kleinbasel, Rebgasse 70, 4058 Basel

Sonntag, 22. Januar 2006, 11h00-12h30 mit Urban Mäder
Sonntag, 12. Februar 2006, 11h00-12h30 mit Philippe Micol
Sonntag, 26. März 2006, 11h00-12h30 mit Michel Seigner
Sonntag, 7. Mai 2006, 11h00-12h30 mit Hans-Jürg Meier

 

1 Nocturne-Konzert
Gare du Nord, im Badischen Bahnhof, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel

Donnerstag, 1. Juni 2006, 19h30 Millefleurs und Gäste – Eine Konzertreihe

Donnerstag, 1. Juni 2006, 21h00
Hans-Jürg Meier
– Blockflöten, Hansjürgen Wäldele - Oboe,
Philippe Micol – Klarinette/Saxophon,
Nicolas Rihs - Fagott,
Michel Seigner – Gitarre/Electronics, Urban Mäder – Klavier

 

20.-/10.-* pro Matinee, 30.-/20.-/10.-* Nocturne°, 80.-/60.-/40.-* alle Matineen inkl. Nocturne°

*Ermässigung für SchülerInnen und StudentInnen bis 25 Jahre
°Der Eintritt gilt ebenfalls für das Millefleurs Konzert am 1. Juni um 19.30

 

 

Herzlichen Dank der Musik-Akademie der Stadt Basel (Freie Kurse), dem Fachausschuss BS/BL Musik, dem Migros Kulturprozent, der Kulturstiftung Winterthur, der Schweizerischen Interpreten-Stiftung, dem Schweizerischen Tonkünstlerverband für ihre Unterstützung !

 

 

 

 

frühere Veranstaltungen:

 

14. Dezember 2003
Matthias Arter
Ensemble: Ist ein Solist einsam? Verderben viele Köche den Brei?

25. Januar 2004
Rudolf Lutz
Idiom und Freiheit: Von stilistischen Einschränkungen und einigen illusionären Visionen.

14. März 2004
Alfred Zimmerlin
Plan: Theoriebildung in der Improvisation. Beobachtungen an den Wurzeln
der Musik.

25. April 2004
Walter Fähndrich
Halt und Makel: Gibt es objektive Qualitätskriterien für Musik?
Kann eine Improvisation "scheitern"?

6. Juni 2004
John P. MacKeown
Spiel: Der Homo ludens in der Musik. Eine etwas verspielte Musikgeschichte

16. Januar 2005
Peter K Frey
Improvisierte Musik im Internet
: Möglichkeiten dieses Mediums für die improvisierte Musik

27. Februar 2005
Marianne Schuppe
An den Rändern der Sprache:
vom Spiel mit Bedeutungen

22. Mai 2005
Christoph Schiller
Präparieren, Manipulieren: die Bedeutung der sogenannten Klangforschung in der improvisierten Musik

19. Juni 2005
Lukas Rohner
Mehrstimmiges Blasen: Begegnungen von Mehrklängen auf Oboe und Fagott mit neuerfundenen Tastenblasinstrumenten

12. Juni 2005
“Faites vos Jeux”
Nocturne-Konzert: Peter K Frey
- Kontrabass, Marianne Schuppe - Stimme, Christoph Schiller - Klavier, Lukas Rohner - Tastenblasinstrumente, Hansjürgen Wäldele - Oboe, Nicolas Rihs - Fagott

 

 
Nicolas Rihs 0(041)32 / 322 17 53
 
Hansjürgen Wäldele 0(049)762 61041
 
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Stand: 30.03.2006